Eugen Suchoň: Krútňava (Katrena)

Eugen Suchoň: Krútňava (Katrena)

Oper in drei Akten in slowakischer Sprache

Die Oper „Krútňava“ (wörtlich: „Strudel“) wurde 1949 uraufgeführt und machte den Komponisten Eugen Suchoň über Nacht zu einem der erfolgreichsten lebenden Opernautoren seines Landes. Das Werk war nicht nur auf den Opernbühnen der Tschechoslowakei erfolgreich; unter dem Titel Katrena (dem Namen der Hauptheldin) wurde es auch im Ausland zu einem Begriff. Es kam auf den führenden Opernbühnen der Ostblockstaaten zur Aufführung – an der Deutschen Staatsoper Berlin, in Leipzig, Budapest und Moskau – und auch an bedeutenden westeuropäischen Theatern. Bereits 1954 wurde „Krútňava“ in Linz aufgeführt, und dieser Inszenierung folgten Produktionen in Augsburg, Nürnberg, Antwerpen und am Staatstheater am Gärtnerplatz in München. Die Handlung der Oper spielt in einem slowakischen Gebirgsdorf nach dem ersten Weltkrieg und erzählt die Geschichte eines jungen Mannes, der aus Eifersucht zum Mörder wird. Dieses Verbrechen ermöglicht ihm, seine Auserwählte zu heiraten, doch schließlich drängen ihn Gewissensbisse dazu, sich freiwillig der Gerechtigkeit zu stellen. „Krútňava“ ist eine „Nationaloper“ mit Volkstänzen und Anklängen an Volkslieder, gleichzeitig aber auch ein mitreißendes psychologisches Drama. Der Ausklang des Werkes bietet kein opernhaftes Happy End. Zu Ende geht nur eine Episode aus dem Leben der einfachen Menschen, die allein aus ihrer tiefen Verbindung zur Natur und aus ihrem Glauben die Kraft schöpfen, ihr schweres Los weiter zu tragen.

Bratislava
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